Im FAQ-Bereich finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um das Projekt Kreislauf Unteregg. Erfahren Sie, weshalb der Standort wichtig ist, wie er sich von anderen unterscheidet und welche Materialien deponiert werden.
Die Firma Blöchlinger setzt auf einen nachhaltigen Stoffkreislauf. Ihre Produkte entstehen zu einem grossen Teil aus recycliertem Bauabbruch und Aushub. Für den Baustoff Beton braucht es noch einen kleinen Anteil Primärkies; und damit der Kreislauf funktioniert, benötigt Blöchlinger noch eine Deponie für nicht mehr verwertbare Stoffe. Diese beiden Funktionen – Kiesabbau und Deponie – soll Kreislauf Unteregg erfüllen.
Gegenüber konventionellen Kiesgruben und Deponien hat Kreislauf Unteregg einen grossen Vorteil: Der Blöchlinger Stoffkreislauf verschafft ihr eine wesentlich längere Lebensdauer, rund 30 bis 40 Jahre und damit drei- bis viermal so lange wie konventionelle Lösungen. Das Verkehrsaufkommen verteilt sich deshalb über einen entsprechend längeren Zeitraum und ist pro Tag oder Jahr gesehen viel kleiner.
Kreislauf Unteregg dient als Deponie Typ B, auch bekannt als Inertstoffdeponie. Sie ist für die Ablagerung von mineralischen Bauabfällen und Aushubmaterial bestimmt, die nicht wiederverwertet werden können und nur geringe Mengen an Schadstoffen enthalten. Diese Materialien sind chemisch und biologisch stabil und dürfen keine Gefahr für Gewässer darstellen. Ein Beispiel dafür sind Filterschlämme aus der Bodenwaschanlage im Werk Hinterwis.
Filterschlamm ist ein Reststoff aus der Bodenwaschanlage im Blöchlinger Werk Hinterwis. Er lässt sich nicht mehr wiederverwerten und muss deshalb deponiert werden.
Blöchlinger ist die Betreiberin von Kreislauf Unteregg. Der Standort dient aber der ganzen Region, sodass auch andere Unternehmen Deponiematerial anliefern können. Blöchlinger möchte jedoch sicherstellen, dass die Anlieferung primär über ihr Werk Hinterwis erfolgt – so kann sie geeignete Komponenten recyclieren und den Verkehrsfluss besser steuern.
Am Deponiestandort Unteregg West wird Aushubmaterial des Typs B abgelagert. Eine direkte Anlieferung dieser Materialien ist grundsätzlich möglich, sofern diese Stoffe die in der Abfallverordnung definierten Grenzwerte einhalten. Blöchlinger ist jedoch daran interessiert, dass die Materialien nicht direkt deponiert, sondern im Werk Hinterwis angeliefert werden. Dort werden die Materialien gewaschen und möglichst viele Komponenten wiederverwertet. Nur die nicht verwertbaren Reststoffe werden am Ende deponiert. Dieses Vorgehen verschafft Kreislauf Unteregg eine wesentlich längere Lebensdauer, als wenn das Material direkt deponiert würde.
Die aktuelle Abbaustelle «Unteregg Ost» verursacht bereits heute Verkehr durch Neuhaus, Eschenbach und Ermenswil. Kreislauf Unteregg würde diese Zahl auf je nach Betriebsintensität 20 bis 50 Fahrten pro Tag erhöhen. Die Zunahme macht am Gesamtverkehr in Eschenbach einen Anteil von rund 0.1% aus.
Dank ihres Kreislaufmodells kann Blöchlinger die Abbaustelle und Deponie rund dreimal länger nutzen als ein ohne Baustoffrecycling arbeitendes Unternehmen – 30 bis 40 Jahre lang statt nur 10 Jahre. Die Gesamtzahl der Fahrten während der Lebensdauer von Kreislauf Unteregg ändert sich dadurch nicht: Aber: pro Tag oder pro Jahr fällt durch die längere Betriebsdauer dreimal weniger Verkehr an als bei einem konventionellen Betrieb.
Die Betriebsdauer beträgt 30 bis 40 Jahre – rund dreimal länger als bei einem konventionellen Ansatz ohne Recycling. So werden pro Zeiteinheit weniger Fahrten verursacht.
Umweltbewusstsein steht bei Kreislauf Unteregg im Mittelpunkt. Erfahren Sie, wie wir Verantwortung übernehmen und nachhaltige Lösungen schaffen.

Durch die heutige Abbausstelle «Unteregg Ost» entsteht bereits heute Verkehr. Durch Kreislauf Unteregg würde die Fahrtenzahl etwas ansteigen (auf je nach Betriebsintensität 20 bis 50 Fahrten pro Tag). Sie entspricht aber weiterhin einem Anteil von weniger als 1% am Gesamtverkehr in Eschenbach.
Blöchlinger investiert in Elektrolastwagen, die deutlich leiser sind. Die Strecke Hinterwis-Unteregg soll bevorzugt mit diesen Fahrzeugen bedient werden.
Durch optimierte Logistik werden unnötige Leerfahrten vermieden.
Das Werk Hinterwis hat einen direkten Zugang zur Autobahn (A15) und zur Rickenstrasse, wodurch der Verkehr die Dörfer umgeht.
Ohne Kreislauf Unteregg müsste Primärkies aus dem Zürcher Unterland über weite Strecken transportiert werden – ein erheblicher ökologischer Nachteil.
für die Region See/Gaster


für die Region See/Gaster

Die Fahrten von der heutigen Abbaustelle «Unteregg Ost» (ca. 12 Fahrten pro Tag) würden mit der «Unteregg West» auf ca. 19 Fahrten steigen. Das entspricht einem minimalen Anteil von 0.1% am Gesamtverkehr in Eschenbach.
Blöchlinger investiert in Elektrolastwagen, die deutlich leiser sind. Die Strecke Hinterwis-Unteregg soll bevorzugt mit diesen Fahrzeugen bedient werden.
Durch optimierte Logistik werden unnötige Leerfahrten vermieden.
Das Werk Hinterwis hat einen direkten Zugang zur Autobahn (A53) und zur Rickenstrasse, wodurch der Verkehr die Dörfer umgeht.
Ohne die «Unteregg West» müsste Primärkies aus dem Zürcher Unterland über weite Strecken transportiert werden – ein erheblicher ökologischer Nachteil.