Den ökologischen Fussabdruck reduzieren, Ressourcen schonen, weniger Material deponieren: Es gibt gute Gründe, Baumaterialien möglichst lange im im Kreislauf zu halten. Die Blöchlinger AG ist eine Pionierin der Kreislaufwirtschaft rund um Baustoffe, mit 40 Jahren Erfahrung. Die kombinierte Abbaustelle/Deponie Kreislauf Unteregg ermöglicht ihr, den Stoffkreislauf weiter zu optimieren.
Für den Blöchlinger Ökobeton braucht es heute aus Qualitätsgründen noch 10 bis 20% Primärkies aus einer Kiesgrube. Gleichzeitig benötigt Blöchlinger für ihren Stoffkreislauf auch noch eine Deponie Typ B (leicht verschmutzte Inertstoffe). Der Grund dafür: Der Filterschlamm aus der Bodenwaschanlage und einzelne weitere Komponenten des angelieferten Materials eignen sich nicht mehr für den Einsatz in Baustoffen.

in drei Etappen

parallel zum Abbau

mit Nassstandorten, naturnaher Wiese und Hochstamm-Obstbäumen
Erfahren Sie mehr über den Blöchlinger Kreislauf:


Der Blöchlinger Kreislauf hat in den letzten 20 Jahren die Umweltbelastung um einen Wert reduziert, der dem Bau einer 7m breiten Kantonsstrasse von Eschenbach nach Rom entspricht (rund 850 km). Dies ist das Resultat einer aktuellen Ökobilanz. Verglichen wurden dabei die Umweltbelastung des Blöchlinger Kreislaufs und die Umweltbelastung eines traditionellen Baustoffsystems ohne Recycling.
Blöchlinger produziert Beton heute zu 80 bis 90% aus Recyclingmaterial – ein Wert, der vor einigen Jahren noch unvorstellbar war. Die zentrale Drehscheibe des Unternehmens ist das Werk Hinterwis bei Neuhaus mit einer modernen Bodenwaschanlage.
Das Projekt ermöglicht Blöchlinger, ihr Kreislaufmodell zu optimieren und ökologisch sinnvoll weiterzuführen.
Das Kreislaufmodell von Blöchlinger ermöglicht eine längere Betriebsdauer als bei einer Nutzung ohne Recycling (ca. dreimal länger). Es braucht deshalb über die Zeit gesehen in der Region weniger Abbaustellen und Deponieraum.
Kreislauf Unteregg liegt nahe beim Werk Hinterwis und ermöglicht kurze Transportwege. Dank der langen Betriebsdauer von 30 bis 40 Jahren verteilt sich das Verkehrsaufkommen besser über die Zeit.
Die Lastwagen können mit Deponiematerial von der Hinterwis in die «Unteregg West» fahren. Auf dem Retourweg nehmen sie Kies mit. So lassen sich Leerfahrten auf ein Minimum reduzieren.
Umweltbewusstsein steht bei Kreislauf Unteregg im Mittelpunkt. Erfahren Sie, wie wir Verantwortung übernehmen und nachhaltige Lösungen schaffen.

Durch die heutige Abbausstelle «Unteregg Ost» entsteht bereits heute Verkehr. Durch Kreislauf Unteregg würde die Fahrtenzahl etwas ansteigen (auf je nach Betriebsintensität 20 bis 50 Fahrten pro Tag). Sie entspricht aber weiterhin einem Anteil von weniger als 1% am Gesamtverkehr in Eschenbach.
Blöchlinger investiert in Elektrolastwagen, die deutlich leiser sind. Die Strecke Hinterwis-Unteregg soll bevorzugt mit diesen Fahrzeugen bedient werden.
Durch optimierte Logistik werden unnötige Leerfahrten vermieden.
Das Werk Hinterwis hat einen direkten Zugang zur Autobahn (A15) und zur Rickenstrasse, wodurch der Verkehr die Dörfer umgeht.
Ohne Kreislauf Unteregg müsste Primärkies aus dem Zürcher Unterland über weite Strecken transportiert werden – ein erheblicher ökologischer Nachteil.
für die Region See/Gaster


für die Region See/Gaster

Die Fahrten von der heutigen Abbaustelle «Unteregg Ost» (ca. 12 Fahrten pro Tag) würden mit der «Unteregg West» auf ca. 19 Fahrten steigen. Das entspricht einem minimalen Anteil von 0.1% am Gesamtverkehr in Eschenbach.
Blöchlinger investiert in Elektrolastwagen, die deutlich leiser sind. Die Strecke Hinterwis-Unteregg soll bevorzugt mit diesen Fahrzeugen bedient werden.
Durch optimierte Logistik werden unnötige Leerfahrten vermieden.
Das Werk Hinterwis hat einen direkten Zugang zur Autobahn (A53) und zur Rickenstrasse, wodurch der Verkehr die Dörfer umgeht.
Ohne die «Unteregg West» müsste Primärkies aus dem Zürcher Unterland über weite Strecken transportiert werden – ein erheblicher ökologischer Nachteil.