Die Blöchlinger AG ist seit über 100 Jahren in Eschenbach zuhause. Sie beschäftigt rund 100 Personen und gilt als eines der landesweit führenden Entsorgungs-, Recycling- und Baustoffunternehmen. Damit ihr ressourcenschonender und verkehrsminimierender Kreislauf funktioniert, ist sie auf einen möglichst nahe beim Werk Hinterwis (Neuhaus) liegenden Kiesabbau- und Deponiestandort angewiesen.
Ihren ökologischen Beton stellt Blöchlinger weitgehend aus Recyclingmaterial her. Es braucht nur einen kleinen Anteil von ca. 10-20% an Primärkies. Diesen bezieht das Unternehmen seit 1995 aus ihrer Kiesgrube «Unteregg Ost». Diese ist inzwischen vollständig abgebaut und wiederaufgefüllt. Deshalb plant Blöchlinger die Erweiterung «Unteregg West» oder kurz: Kreislauf Unteregg.
Der neue Standort wird parallel als Deponie (Typ B) für nicht mehr verwertbares, leicht verschmutztes Material aus dem Stoffkreislauf von Blöchlinger dienen – so schliesst sich der Kreislauf. Nicht mehr verwertbar sind zum Beispiel Filterschlämme aus der Bodenwaschanlage im Werk Hinterwis.
in Kürze:
ca. 1’000’000 m3
Abbau / Auffüllung über ca. 30 bis 40 Jahre
(es ist nie die gesamte Fläche offen)
(Deponie Typ B)
Wiederherstellung des charakteristischen Landschaftsbildes und der landwirtschaftlichen Nutzung
(ca. 2’500 m2)
Kreislauf Unteregg wird rund 30 bis 40 Jahre in Betrieb sein. Das Kreislaufmodell von Blöchlinger ermöglicht eine dreimal längere Betriebsdauer der Abbaustelle und Deponie als bei einer Nutzung ohne Recycling. Es braucht deshalb über die Zeit gesehen in der Region weniger Abbaustellen und Deponieraum.




Blöchlinger produziert Beton heute zu 80 bis 90% aus Recyclingmaterial – ein Wert, der vor einigen Jahren noch unvorstellbar war. Im Bild das Werk Hinterwis der Blöchlinger AG bei Neuhaus – dort stellt sie in der Bodenwaschanlage das Recyclingmaterial her. Auch die Betonproduktion erfolgt in der Hinterwis.
Umweltbewusstsein steht bei Kreislauf Unteregg im Mittelpunkt. Erfahren Sie, wie wir Verantwortung übernehmen und nachhaltige Lösungen schaffen.

Durch die heutige Abbausstelle «Unteregg Ost» entsteht bereits heute Verkehr. Durch Kreislauf Unteregg würde die Fahrtenzahl etwas ansteigen (auf je nach Betriebsintensität 20 bis 50 Fahrten pro Tag). Sie entspricht aber weiterhin einem Anteil von weniger als 1% am Gesamtverkehr in Eschenbach.
Blöchlinger investiert in Elektrolastwagen, die deutlich leiser sind. Die Strecke Hinterwis-Unteregg soll bevorzugt mit diesen Fahrzeugen bedient werden.
Durch optimierte Logistik werden unnötige Leerfahrten vermieden.
Das Werk Hinterwis hat einen direkten Zugang zur Autobahn (A15) und zur Rickenstrasse, wodurch der Verkehr die Dörfer umgeht.
Ohne Kreislauf Unteregg müsste Primärkies aus dem Zürcher Unterland über weite Strecken transportiert werden – ein erheblicher ökologischer Nachteil.
für die Region See/Gaster


für die Region See/Gaster

Die Fahrten von der heutigen Abbaustelle «Unteregg Ost» (ca. 12 Fahrten pro Tag) würden mit der «Unteregg West» auf ca. 19 Fahrten steigen. Das entspricht einem minimalen Anteil von 0.1% am Gesamtverkehr in Eschenbach.
Blöchlinger investiert in Elektrolastwagen, die deutlich leiser sind. Die Strecke Hinterwis-Unteregg soll bevorzugt mit diesen Fahrzeugen bedient werden.
Durch optimierte Logistik werden unnötige Leerfahrten vermieden.
Das Werk Hinterwis hat einen direkten Zugang zur Autobahn (A53) und zur Rickenstrasse, wodurch der Verkehr die Dörfer umgeht.
Ohne die «Unteregg West» müsste Primärkies aus dem Zürcher Unterland über weite Strecken transportiert werden – ein erheblicher ökologischer Nachteil.